Kategorie: Ernährung und Stoffwechsel

Was, bitteschön, ist Orthomolekular-Medizin?

Orthomolekularmedizin wird auch als „Nährstoffmedizin“ bezeichnet. Stark vereinfacht gesagt handelt es sich dabei um die gezielte Supplementierung mit Mikronährstoffen, wie zum Beispiel Vitaminen und Spurenelementen, zur Prävention und Therapie. „Und wo ist jetzt da der Unterschied zu meiner täglichen Multivitamin-Brausetablette?“ werden Sie sich fragen. Nun, jetzt kommen wir zum ausführlicheren Teil…

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Wenn man etwas isst…

„Wenn man etwas isst, dann verändert die Atmosphäre um einen herum den Geschmack des Essens.“
(Rick Stein – Starkoch, Fernsehmoderator, Autor. Foto: Shropshire Star)

Nehmen Sie sich Zeit zum Essen – es lohnt sich. Seien Sie „es sich wert“, etwas Schmackhaftes zusammenzustellen, auch wenn Sie nur für sich allein kochen. Ein nett hergerichteter Tisch, eine Kerze oder eine Blume schaffen bereits etwas Atmosphäre. Sie werden sehen, das Essen schmeckt besser und Ihre Verdauung und Ihr Wohlbefinden werden es Ihnen danken.

Welcher Ernährungtyp passt zu mir?

Schon Hippokrates proklamierte: „Eure Nahrungsmittel sollen eure Heilmittel, und eure Heilmittel sollen eure Nahrungsmittel sein“. Auch ohne das Essen als Medizin gegen eine konkrete Krankheit einzusetzen, kann die passende Ernährung ein grosses Stück Lebensqualität bedeuten. Manchmal sind die Zusammenhänge zwischen Ernährung und der eigenen Befindlichkeit gar nicht so offensichtlich. Gerade wenn man vom Leben herausgefordert wird, kann es sich besonders lohnen, die eigene Ernährungssituation anzuschauen.

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Meine persönliche Wohlfühlnahrung

Eigentlich dachte ich, als erfahrene Ernährungsberaterin hätte ich alles im Griff: Ich hatte vor etlichen Jahren für mich einen umfangreichen, komplexen Stoffwechseltest machen lassen und eine ausführliche Auswertung dazu erhalten, die ich dank meiner Ausbildung zu interpretieren wusste. Meine Erfahrung ermöglichte es mir natürlich, die Erkenntnisse aus der Auswertung in meinem Ernährungsalltag umzusetzen und ich fühlte mich wohl.

 

Ein verbreitetes, aber wenig bekanntes Problem

Dann ging es mir wie vielen Frauen mittleren Alters und ich erlebte, was leider viel zu selten thematisiert wird: Ich setzte nach über 30 Jahren Gebrauch die ‚Pille‘ ab, also ein orales Kontrazeptivum. Zudem kündigten sich bereits die Wechseljahre an. Was daraufhin folgte war ein wilder Ritt: ein gesundheitliches und emotionales Auf und Ab durch verschiedene hormonelle Dysbalancen. Er führte mich durch Arztpraxen, Therapiezimmer und sogar einen Operationssaal und bedeutete eine massive Einbusse an Lebensqualität über mehrere Jahre hinweg. Das in schwachen Momenten verlockende Angebot eines Arztes, mir die Gebärmutter entfernen zu lassen, schlug ich jedoch vehement aus.

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