Was ist Autogenes Training?

Innere Ruhe, Gelassenheit und Zufriedenheit finden

Das Autogene Training ist eine sanfte Form der Selbsthypnose, mit der die eigenen Gedanken und Gefühle positiv beeinflusst werden können. Es kann dabei helfen, zahlreiche stressbedingte Symptome und Beschwerden wirkungsvoll selbst zu behandeln und ermöglicht es, eine gelassenere, in sich ruhende Persönlichkeit zu entwickeln.

Kernpunkt dabei ist: Einmal erlernt, kann AT eigenständig praktiziert werden – es sind weder eine Fachperson noch Geräte, noch eine speziell eingerichtete Umgebung vonnöten. Ein wertvolles Werkzeug also für das ganze Leben.

Unsere Gedanken, Gefühle und inneren Bilder haben grossen Einfluss darauf, wie wir uns und unsere Umgebung wahrnehmen und uns verhalten. Sie beeinflussen somit unser gesamtes Leben und können uns dabei unterstützen, Grosses zu erreichen, oder uns im Gegenteil daran hindern, unser Potential auszuleben. Das Autogene Training (kurz: AT) ist ein Weg, diesen starken Einfluss von Gedanken, Gefühlen und inneren Bildern positiv zu nutzen.

Das AT bietet verschiedene Stufen – je nach persönlichen Zielen. Über ein körperliches Entspannungsverfahren kann das vegetative Nervensystem harmonisiert werden und so eine körperliche und seelische Tiefenentspannung erreicht werden. Sogenannte formelhafte Vorsätze ermöglichen ein wirkungsvolles Mentaltraining, das der Förderung der Selbstbestimmung im Leben dient. Die Oberstufe des AT ebnet den Weg für die weitere Entwicklung der eigenen Kreativität und Persönlichkeit.

Als diplomierte Therapeutin für Autogenes Training kann ich Sie kompetent beim Erlernen und Anwenden dieser Methode unterstützen. Mehr über den Privatkurs „Autogenes Training“ …>

 

Was sind die Vorteile dieser Methode?

Das Autogene Training ist:

  • Denkbar einfach und dadurch auch schnell erlernbar. Geeignet für Jung und Alt.
  • Sehr praktikabel, da auf unseren heutigen Lebensstil zugeschnitten. Die Anwendung ist nur wenig zeitaufwändig, aber trotzdem von nachhaltiger Wirkung.
  • Autogen – aus sich selbst erzeugt. Einmal erlernt können Sie AT immer und überall selbst anwenden.
  • Wirkungsvoll, klinisch nachgewiesen und medizinisch anerkannt.

 

Was kann das Autogene Training?

Das AT ermöglicht eine körperliche und seelische Stabilisierung. Mittels Techniken der Autosuggestion versetzt es den Praktizierenden in die Lage, mit äusseren Belastungen gelassener umzugehen und somit zu vermeiden, dass Stress krank macht.

Einige klassische Indikationen für AT sind:

  • Stressbedingte Beschwerden aller Art, Burnout-Prävention
  • Allgemeine Schmerzen, Verspannungsschmerzen, Kopfschmerzen
  • Migräne
  • Ein- und Durchschlafstörungen
  • Durch Stress verursachte oder verstärkte Stoffwechselprobleme, Diabetes Mellitus
  • Angstzustände, Phobien
  • Umgang mit chronischen Schmerzen
  • Hauterkrankungen, Schilddrüsenerkrankungen
  • Entzündliche Erkrankungen im Magen-Darm-Trakt, Verdauungsbeschwerden
  • Konzentrationsschwierigkeiten, Prüfungsangst, Lampenfieber, geistige Blockaden
  • Suchtthematiken: Prävention, während Entgiftung, Rückfallprävention
  • Erhöhte körperliche Anforderungen, Leistungssport
  • Erhöhte mentale Anforderungen, zum Beispiel berufliche Herausforderungen

 

Wie funktioniert Autogenes Training?

Wenn Sie AT praktizieren, fällt Ihr Körper in einen schlafähnlichen Zustand. Sie kennen dies schon als den Moment kurz vor dem Einschlafen. Der Unterschied beim AT besteht darin, dass Sie die Kontrolle über Ihre Gedanken behalten. Das AT erreicht über eine bewusste, körperliche Entspannung und Hinwendung nach innen auch eine Beruhigung des vegetativen Nervensystems – des Anteils Ihres Nervensystems, welcher die unbewussten, organbezogenen Vorgänge in Ihrem Körper steuert. Sie erhalten somit über die körperliche Entspannung einen Zugang zu bestimmten, nicht willentlich steuerbaren Funktionen Ihres Körpers. Sie brauchen sich vor dem tiefen Entspannungszustand beim AT nicht zu fürchten, denn das Schlimmste, was passieren kann, ist, dass Sie einschlafen.

Warum ist dieser Zustand für das AT notwendig? In diesem entspannten, aber wachen Bewusstseinszustand können gezielt Impulse gesetzt werden, welche eigene Anstösse für Verbesserungen geben. Sie können damit die „Zensurstelle“ im Gehirn umgehen, also den kritischen Faktor ausschalten, der Sie manchmal an der Ausführung Ihrer positiven Vorhaben hindert. Denn das Gehirn nutzt erlernte Denkmuster dazu, den Informationsfluss zum Unterbewusstsein zu verändern und somit Ihre Wahrnehmung und Ihr Verhalten zu steuern. Diese Denkmuster werden von vielen Faktoren geprägt, wie zum Beispiel der Erziehung, den Ansichten darüber wer und wie Sie sind, von ethischen und moralischen Vorgaben, von Ihren Lebenserfahrungen, etc. Und manchmal können diese Denkmuster und festgesetzten Glaubenssätze hinderlich sein, wenn es darum geht, Ihr volles Potential auszuleben. Das AT ist also auch eine Möglichkeit, mit dem Unterbewusstsein zu kommunizieren.

 

Was kann das Autogene Training noch?

Das AT dient auch als wirkungsvolle Entspannungseinheit und Energietankstelle für jederzeit und überall. Es ist eine wissenschaftlich fundierte Methode, deren Anwendung ideal zum Lebensstil in unseren westlichen, von Stress geprägten Industrienationen passt. Die Anwendung macht das AT besonders praktikabel: Sie ist wenig zeitaufwändig und kann an fast jedem Ort durchgeführt werden. Noch dazu ist das AT unter Ärzten allgemein bekannt und offiziell als Heilmethode anerkannt.

 

Entwickelt von einem anerkannten Mediziner und Hypnosetherapeuten

Entwickelt wurde das AT Anfang der Dreissigerjahre des letzten Jahrhunderts vom Nervenarzt Prof. Dr. Johannes Heinrich Schultz. Die Methode entstand aus der Hypnosetherapie, aus der heraus Professor Schultz die Idee der Selbsthypnose entwickelte und in eine praktikable Anwendung umsetzte. Die Methode hat sich bis heute ihre Gültigkeit und Wirksamkeit bewahrt und wird unter anderem auch in Spitälern und anderen medizinischen Einrichtungen erfolgreich angewandt.